Love Letters

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Love Letters2020-10-07T17:10:51+02:00

Love Letters

Eine Hommage an die Kunst des Briefeschreibens, – und ein idealer Theaterabend in schwieriger Zeit.
Zwei Tische mit Abstand und zwei gute Schauspieler: mehr braucht die Inszenierung von Jan Graf-Betge nicht.

Das 1988 uraufgeführte Stück, das seit 1990 auch im deutschsprachigen Raum populär ist, lebt in erster Linie von seinen spritzig-frechen bis sehnsüchtigen Brief-Dialogen. Die beiden, die sich hier schreiben, heißen Andy Makepeace und Melissa Gardner, – zwei gutbürgerliche Königskinder aus dem Amerika des 20. Jahrhunderts.

Andy liebt Melissa und Melissa liebt Andy. Trotzdem finden beide nicht wirklich zueinander. Dafür schreiben sie sich über lange Jahre Briefe.

Diese Briefe beginnen mit den ersten Zettelchen, die sie sich unter der Schulbank zustecken, und der rege Briefwechsel geht bis in die Zeit der Anrufbeantworter. Sie ist aus reichem Haus. Er aus gutem Haus. Er liebt es, Briefe zu schreiben, sie nicht. Er trifft seine, auch im Rückblick meist korrekten Entscheidungen nach reiflicher Überlegung, sie ist spontan und chaotisch. Er fällt die Karriereleiter hinauf, sie stolpert von einem Loch ins nächste.

Eifersüchteleien, Entfremdung, Zueinanderfinden und erneutes Auseinanderdriften wechseln sich ab und diese amüsante Mischung macht die inszenierte Lesung „Love Letters“ zu einem komischen und spannenden Erlebnis.

Egal wieviel Abstand die Schauspieler zum Publikum haben müssen und das Publikum untereinander haben muss, das Stück eignet sich hervorragend für unsere jetzige Situation:
Nur ein zusätzlicher Grund, dieses Theaterstück zu präsentieren, das Jan Graf-Betge bereits zwei Mal an verschiedenen Theatern in Deutschland mit großem Erfolg inszeniert hat.

Rechte: Per H. Lauke Verlag

Eintritt: 15,- Euro, ermäßigt 11,- Euro.